Joint-Venture-Vertrag nach niederländischem Recht

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Was ist ein Joint-Venture-Vertrag nach niederländischem Recht?

Niederländischer Begriff: Joint-Venture-Vereinbarung | Rechtsgrundlage: Vertragsfreiheit + Buch 2 BW

Ein Joint-Venture-Vertrag nach niederländischem Recht ist ein Vertrag zwischen zwei oder mehr Parteien, die vereinbaren, zu einem bestimmten geschäftlichen Zweck zusammenzuarbeiten, in der Regel über eine gemeinsam gehaltene niederländische B.V. Der Vertrag unterliegt der Vertragsfreiheit, wobei die gesellschaftsrechtlichen Aspekte durch Buch 2 des Niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuchs geregelt werden.

Der Joint-Venture-Vertrag regelt in der Regel die Einlagen der Parteien (Kapital, geistiges Eigentum, Know-how, Vertriebsnetz), die Führungsstruktur (Zusammensetzung des Vorstands, vorbehaltene Angelegenheiten, Vetorechte, Lösung von Pattsituationen), die Dividendenpolitik, Wettbewerbsverbote, Übertragungsbeschränkungen (Mitverkaufsrecht, Mitverkaufsrecht, Vorkaufsrecht), Ausstiegsmechanismen sowie das Zusammenspiel mit der Satzung der B.V.

Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist

Für internationale Partner, die ein Joint Venture in den Niederlanden gründen, ist der Joint-Venture-Vertrag der Ort, an dem die eigentliche geschäftliche Vereinbarung getroffen wird. Die Satzung regelt die gesellschaftsrechtlichen Formalitäten; der Joint-Venture-Vertrag regelt die geschäftliche Beziehung.

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Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.

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