OEM-Vereinbarung nach niederländischem Recht

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Was ist eine OEM-Vereinbarung nach niederländischem Recht?

Niederländischer Begriff: OEM-overeenkomst | Rechtsgrundlage: Vertragsfreiheit + Buch 6/7 BW

Ein OEM-Vertrag (Original Equipment Manufacturer) nach niederländischem Recht ist ein Vertrag, in dessen Rahmen eine Partei Produkte oder Komponenten nach den Vorgaben einer anderen Partei herstellt, die diese anschließend unter ihrer eigenen Marke vertreibt. OEM-Verträge stellen keine spezifische gesetzliche Vertragsart dar; sie unterliegen den allgemeinen Bestimmungen des niederländischen Vertragsrechts und können Elemente von Kauf-, Auftrags- und Dienstleistungsverträgen enthalten.

Zu den wesentlichen Bestimmungen zählen Produktspezifikationen und Qualitätsstandards, Eigentumsrechte an geistigem Eigentum und Lizenzierung, Konformitäts- und Abnahmeprüfungen, Gewährleistungsregelungen, Haftung und Freistellung, Mindestbestellmengen, Exklusivität, Preisbildungsmechanismen, Vertraulichkeit sowie das Zusammenspiel mit der EU-Produktkonformität (wer gilt im Sinne der CE-Kennzeichnung als „Hersteller“).

Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist

Für Hersteller und Importeure in der Lieferkette ist die Aufteilung der Pflichten zur Produktkonformität zwischen dem OEM-Hersteller und dem Markeninhaber eine der wirtschaftlich wichtigsten Klauseln des Vertrags.

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Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.

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