Preisindexierungsklausel nach niederländischem Recht

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Was ist eine Preisindexierungsklausel nach niederländischem Recht?

Niederländischer Begriff: Prijsindexatieclausule | Rechtsgrundlage: Vertragsfreiheit

Eine Preisindexierungsklausel (prijsindexatieclausule) nach niederländischem Recht ist eine vertragliche Bestimmung, die den Preis in regelmäßigen Abständen auf der Grundlage eines festgelegten Indexes anpasst, in der Regel des Verbraucherpreisindexes oder des Erzeugerpreisindexes des CBS (Statistisches Amt der Niederlande). Indexierungsklauseln unterliegen der Vertragsfreiheit und sind in langfristigen Lieferverträgen, Vertriebsvereinbarungen und Mietverträgen üblich.

Die Klausel sollte den Referenzindex, den Basiszeitraum, die Anpassungsformel, die Häufigkeit der Anpassung, Mitteilungspflichten sowie etwaige Ober- oder Untergrenzen für die Anpassung festlegen. Bei internationalen Verträgen bedürfen die Wahl des Index (niederländischer VPI, Eurostat-HVPI oder ein anderer nationaler Index) und die Währung der Preisanpassung einer ausdrücklichen Vereinbarung.

Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist

Bei langfristigen Lieferkettenverträgen bietet die Preisindexierung einen Mechanismus zur Absorption von Kostenänderungen ohne Neuverhandlung. In Zeiten hoher Inflation kann eine gut formulierte Indexierungsklausel einerseits eine Margenverringerung und andererseits übermäßige Kostensteigerungen verhindern.

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Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.

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