Inwiefern wirkt sich die RoHS-Richtlinie auf die Produktkonformität aus?
Niederländischer Begriff: RoHS | Rechtsgrundlage: Richtlinie 2011/65/EU
Die RoHS-Richtlinie (Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) beschränkt die Verwendung von sechs ursprünglich festgelegten Stoffen (Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, PBB und PBDE) sowie seit 2019 vier weiterer Phthalate in Elektro- und Elektronikgeräten (EEE), die auf den EU-Markt gebracht werden.
Hersteller müssen sicherstellen, dass ihre EEE-Produkte die Stoffbeschränkungen einhalten, eine Konformitätsbewertung durchführen, eine spezifische RoHS-Konformitätserklärung der EU erstellen und die CE-Kennzeichnung anbringen. Die RoHS-Konformität ist unabhängig von (und zusätzlich zu) anderen geltenden Anforderungen an die CE-Kennzeichnung, wie beispielsweise der Niederspannungsrichtlinie (LVD), der EMV-Richtlinie oder der Funkgeräterichtlinie.
Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist
Für Elektronikhersteller und -importeure erfordert die Einhaltung der RoHS-Richtlinie Stoffprüfungen und die Überprüfung der Lieferkette. Das Zusammenspiel von RoHS, REACH und WEEE führt zu einem vielschichtigen Compliance-Bild für elektrische und elektronische Produkte.
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Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.