Vertikale Gruppenfreistellungsverordnung der EU

Rufen Sie jetzt an – Senden Sie jetzt eine E-Mail

Was ist die Verordnung über vertikale Gruppenfreistellungen (VBER)?

Niederländische Bezeichnung: VBER | Rechtsgrundlage: Verordnung (EU) 2022/720

Die Verordnung über die vertikale Gruppenfreistellung (VBER, Verordnung (EU) 2022/720) bietet im Rahmen des EU-Wettbewerbsrechts einen Schutzraum für vertikale Vereinbarungen (Vertrieb, Handelsvertretung, Franchising, Liefervertrag). Vereinbarungen zwischen Parteien mit einem Marktanteil von weniger als 30 % sind vom Verbot wettbewerbswidriger Vereinbarungen ausgenommen, sofern sie keine „Hardcore“-Beschränkungen enthalten.

Zu den „Hardcore“-Beschränkungen, die nicht unter die Gruppenfreistellung fallen, gehören: Preisbindung (Festlegung von Mindestweiterverkaufspreisen), bestimmte Gebiets- und Kundenzuteilungsbeschränkungen, Beschränkungen des passiven Verkaufs sowie absolute Verbote des Online-Verkaufs. Wettbewerbsverbote mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren fallen ebenfalls nicht unter die Ausnahmeregelung. Die VBER 2022 führte spezifische Leitlinien zu Doppelvertrieb und Beschränkungen des Online-Vertriebs ein.

Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist

Für Hersteller, die Vertriebsvereinbarungen und Franchiseverträge für den niederländischen und den EU-Markt entwerfen, muss die Einhaltung der VBER in jede Exklusivitäts-, Preis- und Gebietsvereinbarung integriert werden.

Verwandte Seiten: Rechtsanwalt für Vertriebsvereinbarungen, Leitfaden zum niederländischen Vertragsrecht, Glossar niederländischer Rechtsbegriffe.

Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.

Öffnungszeiten:

  • Montag 8:00 – 19:00 Uhr
  • Dienstag 8:00 – 19:00 Uhr
  • Mittwoch 8:00 – 19:00 Uhr
  • Donnerstag 8:00 – 19:00 Uhr
  • Freitag 8:00 – 19:00 Uhr
  • Samstag – geschlossen
  • Sonntag – geschlossen

© 2023–2026, MAAK Advocaten N.V., Anwaltskanzlei in den Niederlanden · Rechtliche Hinweise