Versicherungen und Produkthaftung in den Niederlanden

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Inwiefern steht das Versicherungswesen in den Niederlanden im Zusammenhang mit der Produkthaftung?

Niederländischer Begriff: Productaansprakelijkheidsverzekering | Rechtsgrundlage: Allgemeines Versicherungsrecht + Produkthaftung

Die Produkthaftung (productaansprakelijkheidsverzekering) in den Niederlanden deckt die Haftung des Versicherten für Schäden ab, die durch fehlerhafte Produkte verursacht werden. Die Police deckt in der Regel Ansprüche nach dem verschuldensunabhängigen Recht der Produkthaftung (Artikel 6:185–6:193 BW), dem allgemeinen Deliktsrecht (Artikel 6:162 BW) sowie – je nach Police – vertragliche Gewährleistungsansprüche ab.

Zu den wichtigsten Aspekten der Police zählen der Deckungsumfang (welche Produkte, welche Gebiete, welche Arten von Schäden), Deckungsgrenzen und Selbstbehalte, die Behandlung von Rückrufaktionen und Abhilfemaßnahmen (oft ausgeschlossen oder separat versichert), das Zusammenspiel mit Haftungsfreistellungen in der Lieferkette sowie die Meldepflichten. Versicherer verlangen zunehmend den Nachweis der Produktkonformität (CE-Kennzeichnung, technische Dokumentation, Qualitätsmanagement) als Voraussetzung für den Versicherungsschutz.

Warum dies für internationale Unternehmen von Bedeutung ist

Für Hersteller und Importeure ist die Produkthaftung neben der Produktkonformität und der vertraglichen Haftungsverteilung ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements.

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Zuletzt überprüft: 17. April 2026 durch MAAK Advocaten N.V.

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